Spanische Sehenswürdigkeiten: Gran Vía in Madrid
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Die Gran Vía in Madrid

Nationalflagge: Spanien
Mitten im Herzen von Madrid verläuft die wahrscheinlich prachtvollste und architektonisch interessanteste Straße, die Gran Vía. Sie ist vor allem aufgrund der Vielzahl an Geschäften, insbesondere großen Markenketten sowie Restaurants und Bars bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit. Ein Bummel über die Gran Via ist neben dem Shoppingerlebnis ebenso ein kulturelles Ereignis, da sich hier viele große Theater, Kinos sowie beeindruckende Sehenswürdigkeiten aneinander reihen.
Die Bauarbeiten dieses Boulevards begannen im Jahre 1910, obwohl vereinzelte Pläne im Zuge der Stadterweiterung bereits 1865 entstanden. Es sollte eine moderne Verkehrsstraße entstehen, welche die Stadtviertel Argüelles und Barrio de Salamanca verbindet, sowie die Errichtung einer Straßenbahnlinie erlaubte. Zudem fiel so das Verkehrsgewirr in den vielen verwinkelten Straßen weg und es konnten im Rahmen der Bauarbeiten heruntergekommene alte Gebäude, die dem Stadtplaner Carlos Velasco ein Dorn im Auge waren, durch modernere ersetzt werden. Jahrhunderte alte Kirchen und über 300 Gebäude mussten dem Bau der Gran Via weichen. Die Neubau erfolgte in drei Etappen und zog sich bis in die dreißiger Jahre hin. Dadurch lassen sich in diesen drei Abschnitten gut die architektonischen Entwicklungsstufen erkennen. Begonnen wurde 1911 mit dem Bau des Metropolis-Hauses unter der Führung der Architekten Jules und Raymond Février, welches sich gleich am Anfang der Gran Vía befindet. Im Rahmen dieses Neubaus mussten die ersten sieben alten Gebäude weichen. Nach und nach entstanden unter Leitung der verschiedensten Architekten immer mehr prachtvolle Häuser in barocker bis neoklassizistischer Bauweise, wobei der Baustil im letzten Straßenabschnitt zunehmend in die Moderne ging.

Gran Vía in Madrid
Gran Vía in Madrid (Sehenswürdigkeiten Spanien)
Sehenswürdigkeiten in Spanien: Blick auf die Gran Vía in Madrid

Der Bau des aus Sandstein und Granit konstruierten Edificio Telefonica (Zentrale der spanischen Telefongesellschaft) im Jahr 1920 war der Höhepunkt des Umbaus und mit einer Höhe von fast 88 Metern auch das größte Gebäude von Madrid. Die einzelnen Straßenabschnitte hatten aufgrund der bewegten Zeit Spaniens im 20. Jahrhundert die unterschiedlichsten Namen. Calle del Conde de Peñalver, Calle de Francisco Pi y Margall und Calle Eduardo Dato Iradier wurden die Abschnitte zu Beginn bezeichnet. Nach einigen weiteren Änderungen heißt dieser Straßenzug seit 1981 ganz offiziell “ Gran Vía” (Große Straße) und einen Spaziergang über diesen sehenswerten Boulevard sollte jeder Madrid-Besucher unbedingt einplanen.

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