Reiseziele in Griechenland: Die Altstadt von Rhodos
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Rhodos, mittelalterliche Stadt in Griechenland

Nationalflagge: Griechenland
Die Altstadt von Rhodos, welche seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, stellt ein außergewöhnliches Beispiel für ein intaktes Ensemble mittelalterlicher Wehrarchitektur dar. Die Insel Rhodos, welche bis 1309 Teil des zu diesem Zeitpunkt bereits geschwächten Byzantinischen Reichs war, wurde von den Johannitern erobert.
Die Kreuzritter gestalteten die Stadt neu, bauten zwei Jahrhunderte lang an den Befestigungen und verwandelten die Stadt regelrecht in eine Festung. Dabei nutzen sie für ihre eigenen Wehrmauern zum Teil die Fundamente der byzantinischen Stadtmauer. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert wurde die Anlage ständig verbessert und als letztes flankierende Kanonentürme errichtet. Die Festungsanlagen galten lange Zeit als unüberwindbar. Die mittelalterliche Altstadt in der Oberstadt ist von einer 4 Kilometer langen Mauer umgeben, welche bis an den Hafen reicht. Der Orden der Johanniter-Kreuzritter war in sieben sogenannte "Zungen" (Provence, Auvergne, Frankreich, Italien, Aragon, England und Deutschland) gegliedert. Die Hauptquartiere der französischen, italienischen und spanischen Zungen säumten die in Ost-West-Richtung verlaufende "Straße der Ritter", welche die Hauptachse der Stadt bildete. Das erste Hospiz der Johanniter wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts durch das Große Hospital ersetzt. Heute dient der Bau als Archäologisches Museum, in dem römische und griechische Skulpturen sowie zahlreiche Mosaiken ausgestellt sind.

Stadt Rhodos
Rhodos
Blick auf die Altstadt von Rhodos in Griechenland (v.r. Süleyman-Moschee)

Nordwestlich der Oberstadt stehen die Johanneskirche und der Palast des Großmeisters. Dieses Gebäude wurde auf den Resten der byzantinischen Akropolis erbaut, allerdings im Jahr 1856 durch eine Explosion zerstört. 1937 wurde der Palast von italienischen Baumeistern neu errichtet und 1988 nochmals restauriert. Am Ost-Ende der "Straße der Ritter" steht direkt an der Mauer die Marienkirche, welche von den Rittern zur Kathedrale erweitert wurde. In der Unterstadt sind beinahe genauso viele Baudenkmäler wie in der Oberstadt zu finden. Sie hatte im Jahr 1522 fast 5.000 Bewohner und verfügte über eine Vielzahl an Kirchen, von denen einige noch aus byzantinischer Zeit stammten.

Die Insel Rhodos widerstand im 15. Jahrhundert zwei großen Angriffen der Ägypter sowie der Türken. Erst im Jahr 1523 fiel die Stadt an den Osmanischen Sultan Suleiman den Prächtigen. Er rückte mit 100.000 Soldaten an und belagerte die Insel über ein halbes Jahr lang. Nach und nach wurden viele der Kirchen in Moscheen umgewandelt und Wohnhäuser im osmanischen Stil erbaut. In der Unterstadt stehen noch heute gotische Gebäude neben Moscheen, öffentlichen Bädern und anderen Bauten aus osmanischer Zeit. Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass die Insel sowie die Stadt Rhodos ein überaus interessantes und gleichermaßen beliebtes Reiseziel darstellen.

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