Reiseziele in Griechenland: Die Kykladeninsel Delos
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Delos - Insel der Kykladen

Nationalflagge: Griechenland
Die rund 3,5 km² große Kykladeninsel Delos liegt im Ägäischen Meer zwischen Mykonos und Rinia. Sie ist ein einzigartiges Beispiel für die ägäischen Kulturen aus der Zeit des 3. Jahrhunderts vor Christus bis hin zu den ersten Christen und gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nach der griechischen Mythologie wurde Apollo auf dieser winzigen Insel geboren.
Delos war deshalb in der Antike ein Heiliger Ort und zog Pilger aus ganz Griechenland an. Seit 1872 werden die Ruinen, welche auf der ganzen Insel verteilt zu finden sind, systematisch ausgegraben. Die wichtigsten Standorte sind die Küstenebene im Nordosten, die Region des Heiligen Sees und die Region des Kynthos-Berges. Auf diesen Teilen der Insel befinden sich unter anderem das Apollon-Heiligtum, die Agora der Compitalien, die Agora der Delier, die erneuerte Löwenterrasse, die Terrasse der Heiligtümer der fremden Götter und das Theater, dessen Ruine im Laufe der Zeit beinahe völlig von der Vegetation überwuchert wurde. Der Apollontempel dominierte das Zentrum des Tempelbezirks, in dem sich noch drei weitere Tempel befanden. Der nördlich Gelegene wurde im 6. Jahrhundert von den Athenern errichtet und war von sechs ionischen Säulen geschmückt. Direkt daneben befand sich ein weiterer Tempel der Athener, welcher aus dem Jahr 417 v. Chr. stammt und aus Pentelischem Marmor gebaut wurde. Der Tempel der Delier war der größte und wurde, wie alle anderen auch, in dorischer Ordnung (6 × 13 Säulen) errichtet.

Ruinen auf Delos
Delos
Ruinen auf Delos, Insel der Kykladen in Griechenland

Der prachtvolle Apollontempel mit der Kolossalstatue des Gottes galt als größtes Heiligtum. Dieser dorische Bau aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. besaß eine Länge von etwa 29 Meter und eine Breite von ca.14 Meter. Nördlich von ihm stand ein Altar, der ganz aus Stierhörnern, den Symbolen des Lichts, zusammengesetzt war. Der Haupteingang zum Tempelbezirk wurde seit dem 2. Jahrhundert vor Christus von einem Marmor-Propylon geschmückt. Auch gab es in Delos ein Orakel, welches zur Blütezeit als eines der zuverlässigsten galt. Auf Delos wurde zudem alle fünf Jahre das berühmte Delische Fest mit Wettgesängen, Wettkämpfen und anderen Spielen gefeiert, woran sich alle Stämme Griechenlands beteiligten.

Die Insel Rinia, welche sich neben Delos befindet, wurde als Begräbnisstätte ausgewählt, da auf der heiligen Insel Delos niemand begraben werden durfte. Hierher wurden auch die Gesandtschaften mit reichen Opfergaben geschickt und unermessliche Schätze häuften sich in den Tempeln der Insel an. Die Ära von Delos endete 69 v. Chr., als die Insel von Athenodoros geplündert wurde. Im 6. Jahrhundert wurde sie verlassen und diente leider nur noch als Steinbruch. Die Säulen der Tempel wurden in Kalkmühlen zermahlen und die Wände der Häuser blieben als Ruinen stehen.

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