Reiseziel in Australien: Die Nationalparks auf Tasmanien
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Die Nationalparks auf Tasmanien in Australien

Nationalflagge: Australien
Die Insel Tasmanien befindet sich etwa 240 km südlich des australischen Festlands auf der Südspitze des australischen Kontinentalschelfs. Tasmanien ist ein eigener australischer Bundesstaat und umfasst mehrere kleine, meist unbewohnte Inselgruppen.
Die Landschaft Tasmaniens wird hauptsächlich von Hochebenen und Gebirgen geprägt, welche zum größten Teil, vor allem weite Teile des Südwestens, unter Naturschutz gestellt wurden. Diese spektakulären Landschaften gehen auf die Gletscher der Eiszeit zurück und sind heute eines der drei größten Gebiete auf der Südhalbkugel, in denen Flora und Fauna in ihrem Urzustand erhalten blieben. Besonders die isolierte Lage der Insel trug dazu bei, dass sich hier im Laufe der Jahre einzigartige Pflanzen entwickeln konnten. In den Nationalparks von Tasmanien, die in etwa eine Fläche von 13.800 km² einnehmen, wachsen unter anderem die ältesten Bäume der Welt. Entsprechend vielgestaltig sind auch die Arten der Tierwelt, von denen der auf dem Festland bereits ausgestorbene Beutelwolf (Tasmanische Teufel) oder der Wombat bekannte Beispiele sind. Archäologische Funde in den vielen Kalksteinhöhlen konnten zudem beweisen, dass die Menschen seit 35.000 Jahren allen Klimaänderungen in dieser Region trotzten.

Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark: Cradle Mountain und Little Horn
Cradle Mountain Lake St. Clair Nationalpark
Reiseziel in Australien: Der Cradle Mountain Lake St. Clair Nationalpark auf Tasmanien

Rund 37% der Insel bestehen aus eindrucksvollen Naturparks, welche zum größten Teil seit 1982 zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören. Besonders beeindruckend ist der 161.000 Hektar große Cradle Mountain - Lake St. Clair Nationalpark, eines der spektakulärsten Wildnisgebiete der Tasmanischen Wilderness World Heritage Area. Dieser Park verfügt unter anderem über seltene Pflanzenarten, sanft fließenden Wasserfällen und einem dichten alten Regenwald. Der größte Nationalpark Tasmaniens ist der Southwest-Nationalpark. Der Park, mit einer Gesamtfläche von über 6.000 km², erstreckt sich über weite Teile des Südwestens der Insel und wurde im Jahr 1955 unter dem Namen Lake-Pedder-Nationalpark gegründet. Diese Region ist abgeschieden, wild und es gibt kaum dauerhafte Bewohner, da das Klima hier wechselhaft und rau ist. Der Park ist ein perfektes Ausflugsziel für Wanderer und Naturliebhaber. Viele Wanderwege führen durch die fast unberührte Natur und es gibt nur eine Straße im gesamten Park die befahrbar ist.

Die Naturparks in Tasmanien verfügen über mehr als 2.000 km erstklassiger Wanderwege und genügend Berggipfel und Felsmassive, um leidenschaftliche Wanderer und Kletterer zu begeistern. Zudem gibt es eine Vielzahl an Bergseen, viele schöne und vor allem saubere Meeresstrände sowie große unterirdische Kalksteinhöhlen. Der kleinste Nationalpark von Tasmanien ist der nur rund 1.300 ha große Mole Creek Karst. Es ist aber der einzige Nationalpark, der extra dazu geschaffen wurde, Karstgebiete zu schützen. In den Höhlen Marakoopa Cave und King Solomons Cave wird dem Besucher ermöglicht, bei einer Führung einen Einblick in diese Karstlandschaft zu erhalten.

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