Tunesien Sehenswürdigkeiten: Dar el-Jellouli-Museum
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Dar el-Jellouli-Museum

Nationalflagge: Tunesien
In der Hafenstadt Sfax (die zweitgrößte Stadt Tunesiens) befindet sich das Volkskundemuseum Dar el-Jellouli. Der damalige Palast (heute das Museum) aus dem 17.Jahrhundert gehörte einst der Familie Jellouli. Es liegt im Osten der Medina und der Weg ist ab der Rue de la Grande Mosquée mit Pfeilen markiert. Das Gebäude mit seinem klassischen Grundriss verfügt über einen Hof umgeben von Zimmern und Kolonnaden.
Im ersten Stock gibt es eine schöne hölzerne Balustrade. Von den herrlich verzierten Decken bis zu den mit Fayencekacheln verkleideten Wänden und den mit leuchtenden Farben bemalten Türen atmen die Innenräume den Luxus und die Behaglichkeit einer vergangenen Zeit. Das Museum erweckt den Eindruck, als wohnte die Familie Jellouli noch immer hier. Im Erdgeschoss sind Möbel, Küchengeräte und Gefäße zu sehen. Besucher können hier die Zubereitung von "harissa", der scharfen tunesischen Sauce, lernen oder die Kunst der Herstellung von Aromaölen studieren, die man für Parfum braucht. Eine Sammlung alter Trachten, Hochzeitskleidern und Schmuck findet man im ersten Stock. Die Tunesierinnen maßen der Kleidung eine große Bedeutung bei, die auch den sozialen Rang ihrer Trägerin anzeigte. Eine typische Ausstattung umfasste Tunika, Schultertuch und Schleier. Diese wurde mit Schmuck vervollständigt. Die tunesischen Frauen trugen viel Schmuck wie z.B. edlen Kopfschmuck der zur Hochzeit oder anderen festlichen Anlässen gehörte.

Im Dar el-Jellouli gab es strenge Sitten. Die oberen Zimmer wurden meist von Frauen bewohnt. Das Parterre (außer der Küche) war Männerbereich. An den meisten Versammlungen im Haus durften die Frauen nicht teilnehmen. In vornehmen Häusern hatten die Zimmer einen T-förmigen Grundriss. Tiefe Sofas standen einander gegenüber oder entlang den Wänden in einer Nische. Die Decken zeigten geometrische Muster und die Fenster- und Türrahmen wiesen kunstvolle Schnitzereien auf. Die Fenster waren außerdem mit kunstvollen Holzgittern versehen, die die Frauen vor den Blicken Fremder schützen sollten. In reich verzierten Truhen bewahrte man kostbare Stoffe, Kleider und dicke Steppdecken auf, die als Betten dienten.

Besonders sehenswert ist die interessante Sammlung an Glasmalereien. Sie umfasst Koranzitate und dekorative kalligrafische Buchstaben die von symbolischer Bedeutung sind. Besuchen Sie das Dar el-Jellouli-Museum und tauchen Sie ein, in eine faszinierende Welt. Rufen Sie die Vorhersage für das Wetter in Sfax ab.

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